Was ist eigentlich „trimmen“?
Unter Trimmen versteht man das Herauszupfen von losem, abgestorbenem Haar aus der Haut. Dieser Vorgang ist für den Hund nicht schmerzhaft, auch wenn es für einige Hundebesitzer so klingt, einige Hunde genießen die Behandlung sogar.
Bei den Trimmrassen verbleibt das abgestorbene Haar in der Wurzel, der Hund kann es nicht eigenständig abstoßen. Dies ist sehr unangenehm, juckt und reizt die Haut.
Den richtigen Zeitpunkt für das Trimmen Ihres Hundes erkennen Sie daran, dass er sich vermehrt kratzt und mehr Haare verliert als üblich.
Regelmäßiges Trimmen führt zum sogenannten ‚rolling coat‘, dies bedeutet, dass ein Teil des Trimmfells bereit ist zum Trimmen, während darunter bereits wieder neues Fell wächst. Es besteht also nicht die Gefahr von kahlen Stellen.
Regelmäßiges Bürsten reicht leider nicht aus, es wird dabei nur ein kleiner Teil des abgestorbenen Fells entfernt, aber lange nicht alles. Der Rest muss getrimmt werden.
Durch korrektes Trimmen wird die Haut belüftet und gut durchblutet, der Hautstoffwechsel wird angeregt und das Haar wird kräftig in Struktur und Farbe. Der Hund haart nicht und sieht gepflegt aus.